– anders segeln    s e g e l n       t a n z e n       s i n n l i c h e   r e i s e n   –
      fahrtensegeln


Bereits die Aufgabe der Fortbewegung eines Segelbootes, unter den wechselnden Bedingungen von Wetter und Fahrtrevier, eröffnet einen intensiven Erlebnisraum, bereichert durch den Umstand des Wohnens an Bord. Fahrtensegeln ist wirklich und draußen, aktives Reisen mit allen Sinnen. Weite, Komplexität und Unkontrollierbarkeit der Umwelt stehen in Kontrast zur Überschaubarkeit und Geborgenheit der kleinen Welt an Bord. Langsamkeit und Unkomfort sind relativ. Der gewählte Zielort ist manchmal nur der nötige Aufhänger, um dem Ganzen Richtung und Ablauf zu geben.

Kojencharter / Mitsegeln auf LILULEJ bedeutet: Den Raum an Bord teilen, als Mitglied der Besatzung selber anfassen und die Fahrt mitgestalten. Probieren dürfen. Einen Kurs bestimmen, Ruder gehen, Segel und Ballast trimmen. Dem Wind folgen. Das Wasser spüren. Aufklaren, Kochen und Backschaft machen. Gemeinsam in der Kajüte oder unter der Persenning schlafen. Sonne und Regen genießen. Den Strand hinter der nächsten Biegung des Flusses finden, oder anderes. Freude zu teilen und Mühe. Vorkenntnisse und Erfahrungen werden nicht vorausgesetzt, wohl aber die Bereitschaft, diese zu machen.

Dazu gehört auch das sich einlassen auf das Leben an Bord
und die bevorzugte Antriebsart: LILULEJ ist ein Segelboot und soll als solches gefahren werden. Aufkreuzen, wenn der Wind von vorne kommt, bedeutet: doppelter Weg, dreifache Zeit, vierfache Arbeit - und die Genugtuung es wirklich zu können. Der Hilfsmotor soll der Erweiterung der Möglichkeiten dienen, nicht der Beschränkung des Segelns auf 'gelegentlich, wenn es keine Umstände macht'. Diese Grundsätze müssen nicht immer und unter allen Bedingungen durchgehalten werden, aber für Reisen unabhängig vom Wind und strikt nach Plan gibt es geeignetere Schiffe.

Fahrten unter anspruchsvolleren Bedingungen, wie Dunkelheit, Starkwind oder über offenere Gewässer erfordern besondere Ausrüstung, Umsicht und strukturiertere Abläufe. Dafür bieten sie die Gelegenheit zu außergewöhnlichen Erlebnissen. Diese in sicher gestaltetem und bewusst wählbarem Rahmen zu ermöglichen ist mir ein besonderes Anliegen.



Die Preise beinhalten Schiffsführung, Betriebsstoffe
und eine Grundanleitung sowie bei mehrtägigen Fahrten die Übernachtung an Bord. Verpflegung und etwaige Hafengelder sind nicht enthalten und werden bei Bedarf geteilt. Kaffee, Tee und kleinere Zutaten sind vorhanden. Das Klarmachen vor Fahrtbeginn, das Aufklaren nach Fahrtende und die Reinigung des Bootes sind gemeinsame Arbeit.



Wochenendwanderfahrt auf der Havel


Zwei Erlebnistage plus ein Abend auf der Havel. Eine kleine Reise mit Übernachtung an Bord
. Klassisches Fahrtensegeln in reicher Fluss-, Seen-, Stadt- und Kulturlandschaft am Rande Berlins. Fahrtziel und sportlicher Anspruch werden, mit Rücksicht auf die Wetterbedingungen, gemeinsam von der Besatzung gewählt.
1-5 Teilnehmer | 72 Euro / Person | Übernachtung an Bord


Dreitagesfahrt rund Potsdam und Wannsee

Wanderfahrt entlang der Unteren Havel-Wasserstraße
flussabwärts zum Jungfernsee und durch den Sacrow-Paretzer-Kanal nördlich an Potsdam vorbei. Der Potsdamer Havel folgend wieder flussaufwärts durch die Zernseen, die Stadt Werder passierend weiter zum Schwielowsee. Nach Caputh und Templiner See durch die Potsdamer Innenstadt und vor der Glienicker Brücke durch Griebnitzsee und Griebnitzkanal südlich an der Insel Wannsee vorbei in den Kleinen und Großen Wannsee. Drei volle Tage Leben an Bord mit Segeln, Mast legen, Kanalfahren unter Motor, Mast stellen, vor der nächsten Brücke Mast wieder legen, erneut Segeln, Ankerplatz finden, gemeinsam Kochen und Übernachten im Schutz von Kajüte und Persenning. Aufwachen vom Plätschern der Wellen an der Bordwand. Frühstück auf dem Wasser. Ankerauf gehen, Segel setzen und Weiterfahren. Anreise am Abend vorher mit kostenfreier Übernachtung an Bord möglich und empfohlen.
1-5 Teilnehmer | 96 Euro / Person | Übernachtung an Bord


Jürgenlanke 7.9.2014


Herbsttour Unterhavel

Vier Tage im Herbst, auf dem Wasser, entlang der Unteren-Havel-Wasserstraße Richtung Brandenburg an der Havel. Je zwei Tage Zeit in eine Richtung zu fahren. Weiter segeln. Vielleicht zum Breitling oder auf die Beetzseen oder nicht so weit, nur auf die Ketziner Havel und noch den Glindowsee besuchen, wegen des klaren Wassers. Die Tagesziele werden, mit Rücksicht auf die Wetterbedingungen, gemeinsam von der Besatzung gewählt. Wir können Städte und Häfen anlaufen und an Land gehen, müssen das aber nicht. LILULEJ ist für vier Tage Fahrt unabhängig von Landversorgung eingerichtet. Wir können eigene Plätze finden und erkunden, abseits der üblichen Wege. Fahrten im Herbst haben eine eigene Stimmung. Das Licht ist klarer und die Wälder leuchten. Die Tage sind schon merklich kürzer geworden, das Wetter wird unangenehmer und die Gewässer rauher. Nachts kann es bereits Frost geben, man ist dankbar für warme Kleidung, doch wenn die Sonne heraus kommt wird es rasch wieder angenehm und freundlich, für einige Stunden, die umso mehr im Gedächtnis bleiben.
1-5 Teilnehmer | 128 Euro / Person | Übernachtung an Bord


Stadt, Land, Grenzfluss #1: Berlin, West/Ost

Sommertour! Dem Weg zum Meer folgend nach Osten, von der Havel zur Spree und
durch die Stadt, über die alten Grenzen, von Berlin (West) nach Ost-Berlin; von Pichelsdorf über Spandau, Charlottenburg, Kreuzberg nach Treptow, Schöneweide, Köpenick bis zum Großen Müggelsee, nach Rahnsdorf, Neu-Venedig bis zum Seddinsee. Eine geteilt-vereinte Vielstädte-Stadt an einem Wochenende, gesehen vom Deck eines kleinen Bootes. Die Fahrt beginnt an der Scharfen Lanke und endet in Schmöckwitz.
1-5 Teilnehmer | 80 Euro / Person | Übernachtung an Bord


Stadt, Land, Grenzfluss #2: Berlin/Szczecin, flussabwärts

Sommertour! Aus der Stadt heraus und weiter nach Osten, zum nächsten großen Fluss, der zum Meer führt. Von Schmöckwitz am östlichen Rand Berlins durch den Oder-Spree-Kanal nach Eisenhüttenstadt in die Oder und entlang der deutsch-polnischen Grenze flussabwärts, an Frankfurt und Kostrzyn vorbei, am Oderbruch vorbei und schließlich der Ostoder folgend bis in die Seehafenstadt Stettin / Szczecin. Die Fahrt beginnt in Berlin Schmöckwitz und endet am Hauptbahnhof Szczecin Glowny.
Während die innerdeutschen Wasserwege touristisch meist gut erschlossen sind, ist die Grenzregion zu Polen auch 25 Jahre nach Ende des Eisernen Vorhangs und 8 Jahre nach Wegfall der innereuropäischen Grenzkontrollen aus deutscher Wassersportperspektive immer noch so etwas wie der Rand der bekannten Welt. Wie mag es dahinter aussehen? Im Sommer 2012 war es sehr grün... mit wenig verbauten Ufern, sich allmählich zuwendenden Städten, Anglern, Wasserschlangen und vielen gastfreundlichen Menschen. Vielerorts noch nicht so komfortabel, aber merklich im Ausbau begriffen, mit vielen unregulierten Zwischenräumen und alles andere als überlaufen. Oberhalb Hohensaaten kann man sich als Segler zwischen Brücken und Sandbänken noch als Pionier fühlen. Aber auch im unteren Odertal scheinen viele nichts weiter zu wollen, als mit gelegtem Mast so schnell es geht zur Ostsee zu kommen. Für den, der sich die Zeit nimmt in dieser Grenzflusslandschaft langsamer zu fahren, zu segeln, sich treiben zu lassen, in Nebenarmen zu ankern, abseits der Häfen zu schlafen, öffnen sich eigene, besonderer Zugänge und verborgene Reize. Nur sind Kielschiffe da tiefgangsbedingt meist gehandicapt und welche Charteryacht hat schon eine Mastlegevorrichtung? Welches kleinere Boot kommt mehrere Tage ohne Landversorgung aus? Wer hat schon Zeit tagelang einem Fluss zu folgen, am Rande zweier Welten?

1-5 Teilnehmer | 208 Euro / Person | Übernachtung an Bord

Kombinationspreis Stadt, Land, Grenzfluss 1+2: 259 Euro / Person


Oder bei Kostrzyn 29.8.2012


Stadt, Land, Grenzfluss #3: Szczecin

Sommertour, andere Stadt! Von Berlin aus
mit der Eisenbahn für 10 Euro in zwei Stunden erreichbar, ist Szczecin/Stettin eine Reise wert, gerade vom Wasser her. Es gibt reichverzweigte Flussarme im breiten Tal zwischen West- und Ostoder, Inseln mit grünen Ufern und alten Bäumen, kleine Durchfahrten, wilde Ankerplätze und jede Menge Schilf, dazwischen immer wieder der Blick auf die höher gelegene Stadtkulisse auf eiszeitlichen Geschiebewällen. Stettin wirbt für sich mit dem Slogan 'floating garden project 2050' und was wären schwimmende Gärten ohne Segelboote? Die Fahrt beginnt und endet am Hauptbahnhof Szczecin Glowny.
1-5 Teilnehmer | 80 Euro / Person | Übernachtung an Bord


Stadt, Land, Grenzfluss #4: Szczecin/Berlin, landeinwärts

Sommertour!
Vom großen Fluss landeinwärts in kleinere Wasserwege und zurück in die Stadt. Auf einem Fluss aufwärts zu fahren ist mühsam, aber im Unteren Odertal gibt es einen westlichen Flussarm mit geringerer Strömung und seit 1934 einen Fahrstuhl für die Schifffahrt auf dem kürzesten Weg nach Berlin. Von Stettin geht die Fahrt entlang der Westoder zunächst in den Internationalpark Unteres Odertal mit seinen verwildernden Entwässerungsgräben und weiter, der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße folgend, an Schwedt vorbei zum Schiffshebewerk Niederfinow. Dabei gibt es Raum kleine Umwege zu erkunden und sommerliche Orte wie Gartz oder Stolzenhagen zu besuchen. Durch den Oder-Havel-Kanal geht es danach rasch weiter bis Oranienburg und ab Niederneuendorf am nordwestlichen Stadtrand von Berlin wird die Havel wieder segelbar. Am Weg liegt noch die größere Wasserfläche des Tegeler Sees, bevor die Stadt in Spandau wieder dicht wird. Eine Reise mit hohem Anteil an Fluss- und Kanalfahrt bei gelegtem Mast unter Motor und dennoch abwechslungreichem Verlauf. Die Fahrt beginnt
am Hauptbahnhof Szczecin Glowny und endet an der Scharfen Lanke in Berlin.
1-5 Teilnehmer | 176 Euro / Person | Übernachtung an Bord
Kombinationspreis Stadt, Land, Grenzfluss 3+4: 230 Euro / Person


Oder-Havel-Kanal 14.8.2013



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