– anders segeln    s e g e l n       t a n z e n       s i n n l i c h e   r e i s e n   –
      R 461 * lilulej *


Ein 20er-Jollenkreuzer aus Holz, 7,74 m lang und 2,44 m breit, mit Platz für sechs Personen. Praktisch eingerichtet zum Fahrtensegeln, auch in sehr flachen Gewässern mit vielen Brücken und wenig Wind. Leicht und solide, Handhabung einfach bis anspruchsvoll. Zwei Segel, Hilfsmotor, Paddel und Anker. Kajüte mit Sitzhöhe, zwei Sofas und Katzenkoje. Acht Schlafplätze und eine Kombüse zum richtig Kochen. Nah am Wasser und für vier Tage unabhängig von Land. Anpassungsfähig an viele Bedingungen und fehlertolerant. Nachtfahrtauglich.




Jollenkreuzer sind jollenartige, slupgetakelte Segelboote mit festem Deck, Kajüte und Mittelschwert. Variabler Tiefgang, große Wendigkeit, hohe Formstabilität, Platz im Cockpit
und viel Raum für individuelle Gestaltung sind typische Eigenschaften. 20er-Jollenkreuzer haben eine runde Spantform und tragen bei einem Mindestgewicht von 730 kg effektiv bis zu 30 m² Segelfläche am Wind. Vor dem Wind, mit Spinnaker, bis etwa 67 m². Bei entsprechender Ausführung haben sie ein hohes Geschwindigkeitspotenzial. Dieser Bootstyp ist in den 1920er Jahren in Deutschland entstanden, gedacht als Freizeitboot für Binnengewässer, möglichst komfortabel für Wanderfahrten aber brauchbar auch für Regatten. Jollenkreuzer werden bis heute von verschiedenen Konstrukteuren, Werften und Selbstbauern weiterentwickelt und in immer noch großer Zahl gesegelt, insbesondere auf den Seen und Flüssen in und um Berlin. Es gibt sie in Vollholz, Stahl, Glasfaserverstärktem Kunststoff, Sperrholz und vielen Varianten.




Der Jollenkreuzer mit dem Segelzeichen R 461 (BDS) wurde 1976 in Magdeburg gebaut, als Selbstbau eines früheren Kanu-Ruderrennsportlers, nach einem Entwurf des Berliner Konstrukteurs Manfred Ernst. Noch Mahagoni auf Eiche
, in Leistenbauweise, doch außen bereits beim Bau mit Glas und Epoxidharz überzogen. Viel Edelstahl. Schlichte bis komfortable Einrichtung im Stil von Zeit und Ort. Spezial-Eigenbau-Mastlegevorrichtung. Von verschiedenen Eignern als eher gemütliches Fahrtenboot genutzt und geliebt. Magdeburg, Potsdam, Berlin. Wahrscheinlich nie wirklich nass und nie wirklich schnell gesegelt. Zu modern und eigenwillig, um schicker Klassiker zu sein und dennoch traditionell in wesentlichen Merkmalen. Stilbrüche und sichtbare Gebrauchsspuren vorhanden.




Seit 2011 umfangreiche Veränderung der Ausrüstung im Sinne breiterer Nutzbarkeit und höherer Sicherheitsanforderungen. Neuer Stil in Entwicklung.
Ein bisschen wie Sail-Training-Schiff, aber handlicher und keine Geldvernichtungsmaschine, zur Not auch einhand zu segeln. Nicht vollgestopft, aber alles wichtige dabei. Freundlich, mit ein paar Extras und einer Spur Eleganz. Weder Wohnküche, noch Rennmaschine, noch Museumsstück. Praktisches Gefährt zur Erkundung von Segelträumen und angenehmes Wasserwanderheim. Erlebnisraum für anmutige Spiele. Mein kleines, großes Schiff.




Der reguläre Liegeplatz befindet sich an der Scharfen Lanke, in Berlin / Spandau / Pichelsdorf, dort wo die Havel breit wird, am Rande der Großstadt.
Von Land her günstig erreichbar mit U- / S-Bahn und Bus in ca. 50 Minuten vom Alexanderplatz. Naheliegendes Segelrevier ist die Seenkette der Unteren Havel zwischen Spandau und Potsdam, einschließlich des Großen Wannsees. Auch der Tegeler See nördlich Spandau und der Schwielowsee südlich Potsdam sind mit wenig mehr Aufwand schnell erreichbar. Mehr freier Platz zum Segeln als in der ganzen Unterweser oder der Elbe bei Hamburg. Die Seen im Osten von Berlin sind über die Spree oder den Teltowkanal in etwa einer Tagesreise erreichbar.






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