– anders segeln    s e g e l n       t a n z e n       s i n n l i c h e   r e i s e n   –
      segelschulkonzept


Vor allem an der Praxis des Fahrtensegelns orientierte Vermittlung von Fertigkeiten und Kenntnissen, konkret und brauchbar, unter den Bedingungen an Bord. Verantwortliche Schiffsführung und moderne Seemannschaft, gerade auf einem kleinen Boot, mit gutem Material, auch im Binnenrevier. Lernen durch Erfahrung, mit Raum für eigene Neugier und Abenteuer. Beispielhaft für eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Thema; anders als das Übliche und mehr als Segelscheinkurs: Segeltraining.

Grundsätze:

Praxis zuerst. Freude am Segeln und Gefühl für ein Boot bekommt man auf dem Wasser, am besten von Anfang an. Lernen durch eigenes Erleben und Mitmachen unter Anleitung macht Spaß und ist effektiv. Segeltheorie wird interessant, wenn man ihre Anwendung erlebt hat, unter verschiedenen Bedingungen, in realen Situationen an Bord.

Segeln lernen ist mehr als Führerscheine machen. Erfahrungen als Mitsegler sammeln und das lernen, was unmittelbar weiterhilft, ist ein guter Anfang. Führerscheine sind dann wichtig, wenn man tun möchte wofür sie vorgeschrieben sind und sie sagen nicht mehr aus, als dass man einmal die entsprechende Prüfung bestanden hat. Nicht alle streben die Rolle des Schiffsführers an. Allein auf den Erwerb von Führerscheinen ausgerichtete Ausbildungswege gehen an den Anforderungen der Praxis vorbei.

Große Fahrten auch mit kleinen Booten, nicht nur bei Sonne. Wanderfahrten kann man schon mit einer Jolle machen und Segeln ist ein Wassersport, man
darf nass werden. Gute Seemannschaft ist keine Frage der Größe des Bootes und wer mit schwierigen Bedingungen vertraut ist, findet mehr Spielraum. Kleine Boote mit umfassender Ausrüstung vereinen Handlichkeit und Unabhängigkeit, auch in begrenzten Gewässern; sie erlauben unmittelbares, intensives Erleben mit allen Sinnen.

Mit Stil & Standard. Auch ein Segelschulboot darf schön sein und anspruchsvoll gesegelt werden. Schon der Anblick eines Bootes soll Lust machen auf den Umgang mit seinen Einzelteilen. Die souveräne Steuerung eines windgetriebenen Fahrzeugs inmitten komplexer dynamischer Vorgänge lässt sich besser erlernen, wenn es nicht egal ist, ob man die Schot rechtzeitig fiert oder das Schwert aufholt.

Auf eigenen Wegen. Auch ungewöhnliche Gewässer dürfen erkundet werden und Umwege erhöhen die Revierkenntnis. Ausprobieren und mehr als eine richtige Lösung suchen ist erlaubt, Manöverkritik auch. In sicher gestaltetem Rahmen Fehler machen zu dürfen fördert das Erkennen von Zusammenhängen.
Eigene Erfahrungen sind wichtiger, als Wertungen vom Hörensagen.

Fortlaufendes Lernen. Schiffsführung bedeutet Möglichkeiten und Grenzen zu erkennen, unter immer wieder neuen Bedingungen; Orientierung zu geben; verantwortlichen Umgang mit Unsicherheit und Nicht-Wissen. Wach und beweglich zu bleiben und an entscheidender Stelle das Richtige zu tun. Das, was nicht im Meilenbuch steht und wofür der Führerschein lediglich die Erlaubnis zum Weiterlernen bedeutet.

Raum für Weiterentwicklung. Segelsport ist ein Spiel mit Naturkräften, welche sich der Kontrolle der Spieler weitgehend entziehen. Regeln, Standards und technische Lösungen repräsentieren demgegenüber kulturelle Zwischenstände. Fortschritt und Individualität entstehen in kritischer Auseinandersetzung mit dem Bestehenden, auch durch den Blick über traditionelle Grenzen hinaus.



An wen richten sich die Angebote im Bereich Segeltraining?
Grundsätzlich an alle - unabhängig von ihrem Geschlecht:

Mitseglerinnen. Diejenigen, die Interesse an den weiteren Angeboten von – anders segeln – haben und mehr über die Grundlagen, Feinheiten und Freiheiten des Segelns mit LILULEJ lernen möchten.

Segelanfänger. Wer Segeln ausprobieren und etwas darüber lernen möchte, möglichst praktisch und ohne Umstände, an der unmittelbaren Erfahrung orientiert. Willkommen an Bord!

Segelschülerinnen (Schiffsführung). Wer lernen möchte, ein Boot selber zu führen und ein umfassendes Praxisangebot sucht. Wer dabei nicht zuerst an den Schein denkt, bereits einen hat oder für sein Boot und Revier ohnehin keinen braucht.

Segelschüler (Crew). Wer bei anderen mitsegeln möchte und von vornherein mehr sein will als Handlanger, Trimmgewicht oder Passagier. Warum immer nur Skippertraining, wenn die Qualifikation der Crew genauso wichtig ist?

Erfahrene Seglerinnen (in allen Rollen). Wer bereits Segeln kann und unter erfahrener Anleitung dazulernen möchte; gegen die Unsicherheit, für mehr Freiheiten oder aus Neugier und Freude an der Sache.


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